Projektarbeiten aus dem Religionsunterricht

(zum Vergrößern bitte auf ein Bild klicken)

Informationen zum Religionsunterricht
Vernunft ...
… ist die Fähigkeit, alles zu prüfen: Erfahrung prüfen wir durch die Tradition, Tradition durch die Bibel, die Bibel durch die Vernunft.
Vernunft ohne Glaube neigt zum Zynismus, Glaube ohne Vernunft zum Fanatismus.
Gerd Theißen
Rechtliche Grundlagen
Der Religionsunterricht ist im Grundgesetz und in der Landesverfassung des Landes Rheinland-Pfalz verankert. Bildungsziele und Gesetzgebung des Landes Rheinland-Pfalz garantieren nicht nur die Religionsfreiheit, sondern auch den konfessionellen Religionsunterricht als ordentliches Lehrfach (vgl. Art. 4; 7,3 GG; Art. 8; 34 Landesverfassung). Staat und Religionsgemeinschaft tragen hier gemeinsam Verantwortung.

Die Schülerinnen und Schüler nehmen am Religionsunterricht ihres Bekenntnisses teil. Dies sind am Schlossgymnasium der katholische und der evangelische Religionsunterricht.

Auftrag des Religionsunterrichts
Religionsunterricht ist Teil des schulischen Bildungsauftrages. Er ermöglicht den Schülerinnen und Schülern die Freiheit zu glauben und das Recht zu wissen. Als ordentliches Lehrfach beteiligt er sich an den grundlegenden Erziehungsaufgaben von Schule, die u.a. auf Persönlichkeitsentwicklung, auf Gestaltungsfähigkeit im Blick auf das eigene Leben in sozialer Verantwortung zielen und auf die Fähigkeit, in der demokratischen Gesellschaft mitzuwirken. Der Religionsunterricht beteiligt sich neben Familie und Kirchengemeinde an der Erschließung der religiösen Dimension des Lebens, die einen spezifischen Modus der Weltbegegnung darstellt, der als integraler Teil allgemeiner Bildung zu verstehen ist.

Dialogorientierung
Im Mittelpunkt des Religionsunterrichts stehen existentielle Fragen der Schülerinnen und Schüler, die über den eigenen Lebensentwurf, die eigene Deutung von Wirklichkeit und über individuelle Handlungsoptionen entscheiden.

Die Schülerinnen und Schüler eignen sich in diesem Zusammenhang im Unterricht Wissen, Fähigkeiten, Einstellungen und Haltungen an, die es ermöglichen, fremde Überzeugungen zu verstehen und zugleich eigene Auffassungen zu entwickeln.

In dem Spannungsfeld von Identität und Verständigung entwickeln sie so Perspektiven und Handlungsoptionen, die für einen sachgemäßen und dialogischen Umgang mit der eigenen Religiosität und mit anderen Religionen und Weltanschauungen in einer pluralistischen Gesellschaft notwendig sind.

Weitere Informationen zum Religionsunterricht erhalten Sie auf den Seiten des rheinland-pfälzischen Bildungsservers:

Inhalte im Religionsunterricht

Die Inhalte des Religionsunterrichts ergeben sich aus der Verschränkung des christlichen Glaubens mit der biographischen Perspektive der Schülerinnen und Schüler und den komplexen Fragen, die sich angesichts eines Lebens in einer globalisierten und pluralen Welt und Gesellschaft stellen: