Seit November 2017 am Schlossgymnasium: Frau Laura Kriegel aus Frankreich

Laura Kriegel (vorne Mitte) mit der Klasse 10 e

Une Interview de la classe 10e avec notre nouvelle assistante linguistique française
Comment est-ce que vous appelez?
Mon nom est Laura Kriegel.
D’où est-ce que vous venez en France?
J’habite près de Sarreguemines, à Meisenthal, en Lorraine.

Où est-ce que vous habitez ici?
Dans un appartement, près de la gare.
Si vous permettez…,vous avez quel âge?
J’ai 20 ans.

Avez-vous déjà été en Allemagne avant ce stage?
Oui, j’ai été une semaine à Berlin avec l’école et d’autres fois à Saarbrücken.

Qu’ est-ce que vous aimez à Mayence?
Par exemple j’aime le fait que le Rhin est tout près d’ici. Et Mayence est une belle ville avec une belle architecture.
Qu’est-ce que vous aimez en Allemagne?
Je vis près de la frontière allemande, mais j’aime la langue, je fais de l’allemand depuis que j’ai 10 ans.
Qu’est-ce qui vous manque de chez vous?
Pas grand-chose pour le moment.

Quelles spécialités allemandes est-ce que vous aimez?
J’aime les Schnitzel et le Currywurst.

Qu’est-ce que l’on apprend en France dans le cours d’allemand ?
La même chose qu’on apprend en Allemagne dans le cours de français. La grammaire, le vocabulaire et on lit aussi des livres.

Quelles matières est-ce que vous avez aimé à l’école?
L’allemand et les maths.

Est-ce que la politique vous intéresse?
Non, pas trop!
Et qu’est-ce que vous voulez devenir?
Plus tard, je voudrais devenir professeur d’allemand.

Est-ce que le système d’école de France et différent du système scolaire en Allemagne?
Oui, d’abord on a un collège et un lycée. On a aussi 60 minutes de cours, et en plus on a des différentes matières comme la technologie.

Est-ce qu’il y a une différence dans la culture de la France et de l’Allemagne?
Oui, la danse, la musique ou la nourriture par exemple, mais cela dépend d’où l’on vient.

Quel est votre personnage préféré de Harry Potter?
Mon personnage préféré est Neville Londubat, parce que j‘aime la façon dont il change au cours de l’histoire.
Quel est votre film préféré d’Harry Potter ?
J´adore Le prisonnier d`Azkaban.

Quel sport est-ce que vous faites?
Je fais de la boxe, de la zumba, du yoga et de la course à pied (du jogging).

Quelle est votre couleur préférée?
Mes couleurs préférées sont le bleu et le violet.

Est-ce que vous avez un mot allemand que vous aimez beaucoup?
Un mot allemand que je préfère est der Regenbogen.

Merci beaucoup.

Februar 2017- Februar 2018 am Schlossgymnasium: Frau Qin Qin aus China

Im  Rahmen eines Programms des Deutschen Außenministeriums und des PADs (Pädagogischen Austauschdiensts) in Bonn ist eine chinesische Deutschlehrerin für ein Jahr an unsere Schule gekommen: Frau Qin Qin aus Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Sichuan und 15-Milllionen Metropole. Ihr Aufenthalt in Deutschland dient ihr zur Weiterbildung, indem sie in Unterrichtstunden  in Deutsch und anderen Fächern  hospitiert und auch mithilft zu unterrichten. Gleichzeitig kann sie als erfahrene Sprachpädagogin mit ihren muttersprachlichen Kenntnissen das Fremdsprachen-Profil  unserer Schule sehr bereichern.

Interview der Klasse 10d mit Frau Qin

Wie kamen Sie dazu, nach Deutschland zu kommen?

Da ich Lehrerin bin, ist mein Leben eine ziemliche Routine, an der ich bis ich hierher kam nichts ändern konnte. Ich lebte ständig nach dem Verlangen nach etwas Neuem. Eines Tages hörte ich von dem Programm des PAD (Pädagogischer Austauschdienst) und wollte diese Chance ergreifen. Jedoch ist es undenkbar in China, dass eine Lehrkraft für längere Zeit fehlt; also war es sehr schwierig die Erlaubnis der Schulleitung zu bekommen. Deutschland unterstützte mich dabei sehr.

Wie lange werden Sie in Deutschland bleiben?

Ein Jahr insgesamt. Ich bin im Februar gekommen und fliege wieder im Januar zurück.

Welche Fächer unterrichten Sie?

In China unterrichte ich das Fach Deutsch, also nur ein Fach, da man bei uns nur ein Fach studieren muss.

Wie kamen Sie auf die Idee, Deutsch zu lernen? 

Die Deutschlehrer in China sagen immer: Deutsch lernen, das ist Zufall, es ist aber auch Schicksal. So war es auch bei mir.

Was sind die Unterschiede zwischen dem Schulsystem in China und dem in Deutschland?

Diese beiden Schulsysteme sind sehr unterschiedlich. In Deutschland sind die Schüler viel freier, sie haben mehr Rechte und mehr Freizeit. Außerdem sind die Schulen in China nicht wie in Deutschland in Gymnasium, Gesamtschule und Realschule aufgeteilt, sondern in “gute” Schulen und “schlechte” Schulen. An dem Internat, wo sie unterrichtet werden, müssen die Schüler schon um 6.30 Uhr aufstehen, denn um 7.20 Uhr fängt der Unterricht an. Dieser geht dann oft bis 22 Uhr. Zwischendurch haben sie 1,5 Stunden Mittagspause. Obwohl der Unterricht so spät endet, müssen die Schüler oft noch Hausaufgaben in der Nacht machen. Viele Schüler müssen trotz all dem Unterricht am Wochenende noch Nachhilfe nehmen um durchzukommen. In China sind Fächer wie Mathe und Chemie besonders wichtig, während Fächer wie Sport, Kunst und Musik nur eine Stunde die Woche unterrichtet werden. In China ist der Leistungsdruck auch viel höher als in Deutschland.

Was halten Sie von uns deutschen Schülern?

Viele sagen, dass chinesische Schüler disziplinierter und höflicher als deutsche Schüler sind. Aber ich sehe es anders: Deutsche Schüler sind normalerweise aktiv, sie können ganz klar ausdrücken, was sie meinen und wollen. Sie halten ihre Rechte und ihre Freiheit für sehr wichtig. Die meisten von ihnen sind sehr selbstbewusst; von klein auf sind sie oft von der Familie, von der Schule und Gesellschaft so erzogen, dass jeder einzelne ganz besonders ist und eigene Stärken hat. Es gefällt mir sehr, dass sie im Unterricht so aktiv und motiviert sind, um fast alles kreativ mitzumachen. Chinesische Schüler wären sicherlich sehr neidisch, wenn sie wüssten, wie viel Freizeit deutsche Schüler für Hobbys und Sport haben. Im Vergleich zu chinesischen Schülern sind sie vielleicht lauter und offener, aber sie sind dabei nicht frech; vor Lehrern zeigen sie Respekt, in der Gesellschaft sind sie rücksichtsvoll und hilfsbereit; meistens halten sie sich sehr gut an die Regeln. Sie wissen dabei genau, wo die Grenze ist.

Welche Vorurteile hatten Sie gegenüber Deutschland bevor sie hierhergekommen sind, und haben sich diese bestätigt?

Das größte Vorurteil von mir ist wahrscheinlich das Essen. Als Chengduerin bin ich auf die Esskultur meiner Stadt unglaublich stolz. Der Geschmack von deutschem Essen ist für mich anders, vielleicht zu einfach und banal. Aber ich muss sagen, deutsche Lebensmittel haben eine sehr hohe Qualität. Alles ist sehr gut und streng kontrolliert.

Wie gefällt Ihnen die Stadt Mainz?

Meine Heimatstadt Chengdu ist mit 15 Millionen Einwohnern eine der größten Städte Chinas. Im Vergleich dazu ist Mainz sehr klein, aber gemütlich. Ich bin oft am Rheinufer spazieren gegangen und habe einmal sogar im Rhein geschwommen, alles gefällt mir sehr. Ich finde Mainz auch sehr schön, eine ordentliche Stadt mit einer guten und verkehrsgünstigen Lage zu den anderen großen Städten in der Nähe. Die Mainzer sind insgesamt sehr nett.


Was halten Sie von dem deutschen Essen?

Das Essen in Deutschland ist sehr anders als in China. Im Norden Chinas isst man viele Nudeln, im Süden viel Reis. So etwas wie Brot gibt es bei uns nicht. Ich finde deutsches Essen zu salzig, manchmal auch zu süß. Der Kuchen schmeckt allerdings sehr gut. Auch das Eis ist in Deutschland lecker und viel billiger als in China. Dort kostet eine Kugel Eis circa 4 Euro!

Kommen Sie gut mit Messer und Gabel klar?

Ich war schon mehrfach in Deutschland, deswegen ist es für mich kein Problem; allerdings fällt es vielen Chinesen schwer mit Messer und Gabel zu essen.

Welche Musik hören Sie gerne?

Die moderne chinesische Musik gefällt mir nicht so gut, ich mag lieber klassische Musik, aber in der Regel höre ich westliche Musik.

Wie finden Sie deutsche Musik?

Ich kenne nicht so viele deutsche moderne Musik, nur die bekanntesten, z.B das Lied „Achterbahn“. Ich finde eigentlich deutsche Musik nicht schlecht und benutze sie gerne als Unterrichtsmaterial. Das alte Lied „Deutschland” von den Prinzen ist bei chinesischen Schülern sehr beliebt.

Sie leben jetzt schon seit zehn Monaten in Deutschland und sind sicherlich dem einen oder anderen deutschen Kollegen begegnet. Was halten Sie von deutschen Männern?

Sie sind sehr freundlich, nett, liebevoll, charmant und Gentlemen. Viele können sogar gut kochen. Von den Kolleginnen aus anderen Ländern habe ich auch etwas vom guten Ruf der deutschen Männer gehört. Sie helfen viel im Haushalt und kümmern sich um ihre Kinder – in China ist das eher selten der Fall! Vielleicht liegt das daran, dass deutsche Frauen im Vergleich zu chinesischen unabhängiger und emanzipierter sind.

Was war ihr schönstes Erlebnis hier in Deutschland?

Ich bin sehr viel gereist, habe viel erlebt und sehr viele schöne Orte gesehen. Unter anderem war ich in Berlin und München und fand beide Städte besonders attraktiv. Die Hauptstadt Berlin, die ich nicht als ‚politisch‘ bezeichnen würde, hat mir gut gefallen – so wie ich in einem Zeitungartikel gelesen habe: Berlin, arm aber sexy.

In Mainz fand ich besonders den Rosenmontag toll. Das war ein sehr aufregendes und unvergessliches Erlebnis.

Was vermissen Sie in Deutschland? Haben Sie manchmal Heimweh nach China?

Ich vermisse meine Familie, vor allen Dingen meinen Sohn. Aber wir haben zum Glück durch das Internet miteinander Kontakt, also ist es nicht ganz so schlimm. Als ich mich in den Tagungen mit Lehrern aus den anderen 17 Ländern getroffen habe, die ebenfalls an dieser Fortbildung teilnehmen, hatte interessanterweise niemand wirklich Heimweh. Deutschland gefällt uns wirklich sehr gut.

In China gibt es doch chinesische Sternzeichen. Inwiefern unterscheiden sich diese von denen, die wir in Deutschland haben, und welches haben Sie?”

Die Sternzeichen in China sind dieselben wie in Deutschland, ich bin Skorpion.

Wenn Sie Skorpion sind, hatten oder haben Sie ja bald Geburtstag. Feiern Chinesen ihren Geburtstag genau so wie die Deutschen?

In China feiern wir Geburtstag meist mit Familie und Freunden zusammen. Oft gehen wir an diesem Tag etwas besonderes essen und trinken. Manchmal gibt es auch eine kleine Party zu Hause. Karten spielen ist bei uns am beliebtesten, Leute können auch Musik hören oder ein bisschen singen. Ich mag tanzen, leider mögen nicht viele Chinesen tanzen.

Hier noch eine etwas hypothetische Frage: Würden Sie lieber ein Jahr auf Reis oder ein Jahr auf ihr Handy verzichten… und warum?

Erstens, ich mag Reis nicht. Zweitens, ich gehöre zu den 95% der Chinesen, die an keinem Tag auf ihr Handy verzichten würden.

Vielen Dank für Ihre Antworten!

Im Schuljahr 2016/17 zu Gast aus den USA: Erik Reitan

 

Im laufenden Schuljahr werden die Englisch-Lehrkräfte des Schlossgymnasiums von dem amerikanischen Sprachassistenten Erik Reitan unterstützt, der von Wisconsin für ein Jahr nach Mainz gekommen ist – vielleicht sogar für länger, wie er den Schülerinnen und Schülern des Grundkurses en4 der Jahrgangsstufe 12 in einem Interview verraten hat.

Interview of English class 12 en4 with our American language assistant Erik Reitan
Student: Where exactly are you from?
Erik Reitan: I’m from Green Bay, which is three hours north of Chicago. We are pretty much just known for winter and football.

Student: Why have you taken part in the exchange and have come to Germany?
Erik Reitan: Over the years I have taken part in many school exchanges to Germany, and have made a lot of very close friends here in the area over the years. It’s a great opportunity for me to live in their city. This exchange is also a terrific learning opportunity for me in many ways.

Student: Why do you want to learn German?
Erik Reitan: Germany is a very useful language, and when I was offered to select a foreign language I thought it sounded much crazier than Spanish. So I thought why not learn a crazy language?

Student: What do you expect from your stay in Germany?
Erik Reitan: First of all I want to improve my German. I hope to get a student visa and go back to school. And I would love to stay here for a longer time.

Student: You said you wanted to study in Germany. In which city would you want to study?
Erik Reitan: I would love to be able to stay here in Mainz. I have spent time in many other German cities but I enjoy the fit of Mainz. Also I am tired of moving, I have moved each year within the past five years. I want to study in Mainz so I can stay here.

Student: What are your main life goals?
Erik Reitan: To see more of the world, improve my Spanish, definitely climb a mountain – but an actual mountain- and I see myself better with kids than without, but not now.

Student: Where do you see yourself in ten years?
Erik Reitan: I cannot answer that, but hopefully I still have my hair.

Student: Would you leave the US forever and if yes, where would you like to go?
Erik Reitan: If I can go back and visit the US, then I could also leave the US forever. Besides Germany I would also love to spend more time in Mexico.

Student: If you had the possibility to time travel, which time would you choose?
Erik Reitan: I´m not sure but I think that the time before the end of the Roman Empire would be good, 5th century. They had a good quality of life.

Student: What are your hobbies?
Erik Reitan: Basically most outdoor activities and sports. Like a typical American I played football all through high school and college. I am also very interested in hand working crafts, such as welding and blacksmithing.

Student: What kind of music do you listen to?
Erik Reitan: Good music. Good music is good music, basically everything except for country. I love Metal old school and modern Hip Hop, electro rap… Some of my favorite bands are Jack White, Method Man, Led Zeppelin, System of a Down and Wu Tang.

Student: What is your opinion of German women, how can you impress them?
Erik Reitan (laughingly): Apparently you need an Instagram…

Student: What is your favorite soccer team in Germany? And why?
Erik Reitan: Dortmund, my old host partner played for their junior team.

Student: What do think of German food? Is there anything you miss here?
Erik Reitan: I love German food, Schnitzel…… but I miss a real burger.

Student: What do you think of the German school system?
Erik Reitan: It’s good, it promotes competition, but also lets students achieve more if they wish to go on to university.

Student: Who did you vote for in the presidential election?
Erik Reitan: I voted for Hillary Clinton. Why? Lesser of two evils…

Student: What would you ask Donald Trump if you had one free question?
Erik Reitan: Oh, I don’t know what I would ask, but I think that he should answer the question in written form. And he should answer the question and not dance around it.

Student: Do you have a gun?
Erik Reitan: In the US I have a gun. My family has a few guns for hunting, but that is very common in my area.

Student: Thank you for this interview.
Erik Reitan: My pleasure.