Bericht vom Aktionstag der Klasse 5c
Unser Aktionstag:
Starke Klasse!!!
Motto: Alle für einen - Einer für alle.
,,Du läufst mit dem Rest der Klasse auf der Insel Vulkania spazieren. Plötzlich bebt der Boden. Die Vulkane brechen aus und speien brodelnde Lava! Gerade so schafft ihr es euch in eine Höhle zu retten, doch hier ist es sehr, sehr dunkel! Ihr seht nicht viel und habt bloß das matte Licht der Sonnenstrahlen, die durch das Gemisch aus Schwefel und anderen Gasen hindurch scheinen. Doch durch das Beben des Ausbruchs rumpelte eine riesige Gerölllawine vor den Ein- und Ausgang der Höhle. Zum Glück habt ihr noch ein bisschen zu Essen, doch euch ist klar, dass es nicht lange reichen wird... Also beschließt ihr, auf eigene Faust aus der Höhle herauszufinden. Ihr habt einen Eingang zum unterirdischen Höhlensystem gefunden. Doch ihr habt keine Taschenlampe dabei und müsst euch durch völlige Finsternis bewegen.“ Mit dieser Geschichte begann unser Aktionstag.
„Wenn ihr euch los lasst, dann müsst ihr euch wieder finden, sonst verschwinden manche in der Höhle,’’ dies war als Hinweis an uns gerichtet. Mit verbundenen Augen liefen wir über einige Hindernisse und um andere herum. Dabei hielten wir uns alle an den Händen fest, um uns nicht zu verlieren. Dann kamen wir in eine Vorhöhle, in der wir etwas Essbares fanden, d. h. wir mussten erst im Dunkeln herausfinden, ob es wirklich essbar war.
Endlich fanden wir einen Weg aus dem unterirdischen Höhlenlabyrinth. Draußen zeigte sich uns ein grausames Bild: Die ganze Insel war zerstört! Es gab reißende Lavaflüsse, Strommasten waren umgekippt und die Dörfer waren zerstört!!!
In der Zeit, in der wir uns durch das Tunnelsystem gekämpft hatten, hatten Riesenspinnen riesige Netze gebaut!!!!!!
Und auf der anderen Seite der Insel, hinter dem Schlamassel war unser Boot… Wir liefen los und bald versperrte uns ein umgefallener Strommast den Weg. Wir mussten uns gemeinsam mit einem umgefallenen Baum über den Strommast kämpfen. Als Gruppe sorgten wir dafür, dass auch wirklich jeder über den Strommast kam.
Das ging so: Wir nahmen den Ast, hielten ihn über den Strommast und jedes Kind lief vorsichtig über den Ast, um nicht an den Strom zu kommen. Die Kinder, die auf der anderen Seite ankamen, hielten den Ast dann von da. Am Schwersten hatte es das letzte Kind, weil da nur von einer Seite noch gehalten werden konnte.
Als Nächstes mussten wir eine Dorfmauer überwinden, die bei der leichtesten Berührung umkippen würde… Wir mussten selber eine Leiter halten und einzeln darüber klettern. Leider haben einzelne Kinder die Leiter nicht richtig gestützt, aber es passierten keine Unfälle. Viele Kinder haben ganz toll mitgemacht, aber es gab leider auch einzelne Kinder, die nicht gut mitgemacht haben.
Bei unserer Reise mit der Klasse war es sehr laut, weil viele sehr aufgeregt waren. Wir mussten durch Spinnennetze laufen und mussten an Seilen abgesichert in der Halle klettern. Am Schluss mussten wir noch eine Brücke überwinden, das hat Spaß gemacht!
Leider bekamen wir mit unserer Klasse an diesem Tag das goldene c noch nicht. Denn das, was eigentlich das Ziel dieser Reise war (alle halten immer zusammen) wurde nicht vollkommen erfüllt.
Statt sich um die Gemeinschaft und alle zu kümmern, kümmerten sich manche Kinder nur um sich. Aber ich glaube, unsere Klasse wurde durch die Reise schon auch stärker!
Falko Riedl









