Unterrichtsgänge und Exkursionen

Unterrichtsgänge und Exkursionen finden am Schloss in verschiedenen Formen und mit unterschiedlichen Zielsetzungen statt.

Einen zentralen Wandertag der Schule gibt es am Schloss nicht; die Klassenleiter der Unter- und Mittelstufe haben jedoch die Möglichkeit, zur Integration der Schüler in die Klassengemeinschaft und zum Erwerb von Kenntnissen über die Kultur und Geschichte unseres Landes Wandertage zu veranstalten.

Unterrichtsgänge und Exkursionen sollen vor allem fachliche Zusammenhänge vertiefen. So kann z. B. der Besuch des benachbarten Mainzer Landtages oder des ebenfalls nahe gelegenen Amtsgerichts, aber auch des Mathematikums in Gießen die Inhalte des Unterrichts sinnvoll veranschaulichen.

Auch der gemeinsame Besuch eines Museums oder ein Gang zu nahe gelegenen oder auch weiter entfernten geschichtsträchtigen Orten (z. B. Verdun, Konzentrationslager Auschwitz) kann wichtige Erfahrungen vermitteln, die im normalen Unterricht lediglich theoretisch erläutert werden können.

Auch eine einfache naturkundliche Exkursion in die Umgebung kann durch praktische Anschauung und "Greifbarkeit" nicht nur die fachlichen Kenntnisse vertiefen, sondern auch den Blick für die eigene Umwelt besser schulen als jedes Lehrbuch.

Die Theorie als Schwerpunkt eines Großteils der schulischen Bildung braucht ab und zu eben eine Ergänzung durch praktische Erfahrungen. In vielen Fächern sind solche Exkursionen deshalb Standard. Je nach Möglichkeit werden sie ergänzt durch die Nutzung aktueller Angebote und Veranstaltungen.

Der größte Teil dieser Aktivitäten wird jeweils individuell durch die Klassen- und Stammkursleiter angesetzt, die sich dabei jedoch an einen durch die Schule zentral festgelegten Blockungsplan halten müssen, um den Unterrichtsausfall möglichst gering zu halten.

Diese Möglichkeit wird zum Beispiel auch dazu genutzt, um Studienfahrten mit fachlichen Schwerpunkten durchzuführen.

So fahren etwa Sozialkunde-Leistungskurse nach Berlin, um dort die zentralen Orte politischer Entscheidungsfindung zu besuchen und Gespräche mit Bundestagsabgeordneten zu führen.

Darüber hinaus findet seit einiger Zeit eine Schneesportexkursion nach Alpbach in Österreich statt, bei der die Schüler an Ski- und Snowboardkursen unter der Leitung von Herrn Beinhauer und Herrn Keim teilnehmen und dabei Fähigkeiten entweder erwerben (Anfänger) oder ausbauen (Fortgeschrittene bzw. "Könner"). Die Schüler erhalten am Ende eine Note, die sie in ihre Sportnote einbringen können.

Das so gestaltete Grundmuster an Möglichkeiten der fachspezifischen und allgemeinbildend kulturellen Praxiserfahrung wird am Schlossgymnasium natürlich ergänzt durch das Berufspraktikum in der 10. Klasse, die Möglichkeit der Teilnahme an einem unserer Austauschprogramme und die in einigen Jahrgangsstufen zentral festgelegten Klassen- und Kursfahrten.


Überraschung beim Besuch des Bundeskanzleramtes im Schuljahr 2008/2009: Bundeskanzlerin Angela Merkel und der österreichische Bundeskanzler Werner Faymann stellten sich spontan für ein Gruppenbild mit Mainzer Schülern (der 12er Sozialkunde-Leistungskurs von Herrn Monz und ein Sozialkunde-Kurs des Frauenlob-Gymnasiums) zur Verfügung.

 
 
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