Konzept der pädagogischen Arbeit in der Orientierungsstufe
Angesichts sich ändernder Rahmenbedingungen in Familie und Gesellschaft ist es dringend notwendig, neben der Vermittlung von Fachwissen die Schüler zu mehr eigenverantwortlichem Lernen und zur Arbeit im Team zu erziehen, um so die Lernmotivation und die Lernfähigkeit für den lebenslangen Lernprozess zu gewährleisten. Die Schüler müssen befähigt werden, die ständig wachsende Informationsflut zu bewältigen und sich in der jeweiligen Lernsituation notwendiges Fachwissen zu beschaffen, adäquat zu verarbeiten und weiter zu verwenden.
Die Grundlagen für die zu vermittelnde Methoden-, Sozial- und Kommunikationskompetenz müssen bereits in der Orientierungsstufe gelegt werden.
So ist das Konzept dahingehend aufgebaut, dass wir mit Beginn des 5. Schuljahres im Fachunterricht ausgewählte Lern- und Arbeitstechniken einführen und immer wieder trainieren. Ebenso ist von Anfang an ein gezieltes Erarbeiten und Vertraut machen von Regeln und Verhaltensmustern zum Training der Sozial- und Kommunikationskompetenz notwendig.
Die Grundfertigkeiten sollen von verschiedenen Kollegen im Fachunterricht eingeführt und immer wieder eingeübtwerden. Erarbeitete Regeln werden in einem besonderen Ordner festgehalten bzw. mit Plakaten im Klassenzimmer visualisiert.
Sind die grundlegenden Methoden erarbeitet, so muss in offeneren Unterrichtseinheiten den Schülern Gelegenheit gegeben werden, diese Fertigkeiten anzuwenden und zu festigen.
Das verstärkte Methodentraining und die Erprobung offenerer Unterrichtsformen mit Ausrichtung auf gymnasiales Niveau bedeutet nicht den Verzicht auf herkömmliche Unterrichtsstrukturen, sondern ist lediglich eine sinnvolle Ergänzung.
Die "Bausteine" unserer Arbeit im Einzelnen:
Training von Kommunikations- und Sozialkompetenz
Selbstbewusstsein und Klassengemeinschaft
Zur Unterstützung und Förderung der Klassengemeinschaft
